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Zwerg-Wyandotte

Zwerg-Wyandotten

 

Herkunft

Einige Farbenschläge in England und Holland, die meisten in Deutschland erzüchtet.

 

Zuchtziel

In Typ, Form, Farbe und Zeichnung verkleinertes Abbild der grossen Wyandotten mit einer jährlichen Legeleistung von 160 Eiern.

 

Gesamteindruck

Harmonisch abgerundete Formen und fliessende Linien bei gestrecktem, kräftigem Körperbau, mittelhoher, breiter Stellung und waagerechter Körperhaltung. Das Schwanzende möglichst bis in Augenhöhe ansteigend.

 

Rassemerkmale

Hahn

Rumpf: Breit, voll, überall gut gerundet, im Körper länger als höher, waagerechte Haltung.

Hals: Kaum mittellang, mit vollem Behang.

Rücken: Breit, nicht zu kurz, so dass zwischen Halsbehang und Sattelbehang ein deutlich sichtbarer Abstand bleibt.

Schultern: Breit, gut gewölbt.

Flügel: Gut geschlossen, gewölbt, gut anliegend, bei waagerechter Haltung die Spitzen vom Sattelbehang verdeckt.

Sattel: So breit wie die Schultern, aus der hohlrunden Rückenlinie ansteigend und ohne Absatz in den Schwanz übergehend.

Schwanz: Kurz, voll und breit, aus dem Sattel ohne abzusetzen möglichst bis in die Augenhöhe ansteigend. Die Anordnung bildet von hinten gesehen ein Hufeisen , das mit flaumreichen, von untennach oben zeigende Stützfedern ausgefüllt ist. Reichliche, gut gebogene, weiche Deck-und Sichelfedern decken die Steuerfedern ab.

Brust: Breit, voll, gut gewölbt, im Seitenprofil eine gleichmässig abgerundete Vorderlinie von der Kehle bis zum Bauch bildend.

Bauch: Breit, voll, im Seitenprofil die abgerundete Vorderlinie fortführend.

Kopf: Breit, gut gerundet, nicht zu gross.

Gesicht: Fein im Gewebe, federfrei, rot.

Kamm: Kleiner, fein geperlter Rosenkamm, fest und gleichmässig aufsitzend, vorne breit und gut gefüllt, sich nach hinten verjüngend mit einem runden, mässig langen Dorn, der der Nackenlinie folgt.

Kehllappen: Mittellang, gut gerundet, fein im Gewebe.

Ohrlappen: Klein, rot.

Augen: Rot, orangefarbig gestattet.

Schnabel: Kurz, kräftig, gelb, je nach Farbenschlag mehr oder weniger breiter hornfarbiger Schnabelfirst gestattet.

Schenkel: Mittellang, gut sichtbar. Gefieder fest anliegend.

Läufe: Mittellang, kräftig, breit im Stand, möglichst intensiv gelb. Die Zehen mittellang.

Gefieder: Voll, flaumreich, jede Feder breit und möglichst rund. Die Zeichnung der gesäumten Farbenschläge bedingt eine etwas härtere Feder.

 

Henne

Im Vergleich zum Hahn erscheint der Rücken etwas länger. Der nicht zu kurze Schwanz soll von der gut ausgerundeten Rückenlinie ohne abzusetzen über den Sattel bis zum Ende ansteigen. Die etwas sichtbaren Steuerfedern bilden von hinten betrachtet einn Hufeisen, das mit flaumreichen, von unten nach oben zeigenden Stützfedern ausgefüllt ist. Der obere Schwanzabschluss ist durch das Schwanzdeckgefieder etwas abgerundet, aber keinesfalls kugelförmig. Die Kopfpunkte sind zarter als beim Hahn.

 

Farbenschläge

Weiss, Schwarz, Blau, Gelb, Rot, Gestreift, Schwarz-weissgescheckt(schwarz mit weissen Tupfen),  Rebhuhnfarbig-gebändert, Goldhalsig, Silberhalsig, Orangehalsig, Braungebändert, Silberfarbig-gebändert(dunkel), Orangefarbig-gebändert, Silber-schwarzgesäumt, Gold-weissgesäumt, Weiss-schwartzcolumbia(Hell), Gelb-schwarzcolumbia, Weiss-blaucolumbia, Gelb-blaucolumbia, Birkenfarbig, Lachsfarbig, Kennfarbig, Gelb.weissgesperbert, Braun-porzellanfarbig.

 

Körpermasse: Hahn: 1,2 kg, Henne: 1,0 kg

                                                     Brutei-Mindestmasse: 40g

                                                     Schalenfarbe der Eier: cremefarbig bis braun

 

Ringgrössen: Hahn     Henne

Tanja Meier Stand: 13. Februar 2011

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