Voorburger Schildkröpfer
Voorburger Schildkröpfer
Herkunft
Niederlande.In den Dreissiger Jahren aus Norwich-, Brünner und Steigerkröpfer und Schildtauben erzüchtet.1938 in den Niederlanden und 1969 in Deutschland anerkannt.
Gesamteindruck
Knapp mittelgrosser Körper; Verhältnis Vorderpartie zu Hinterpartie 3/5 zu 2/5,schlank,aufrechte Haltung, nahezu kugelförmiger Kopf, glattfüssig, temperamentvoll und zutraulich, elegante Bewegungen, weisse Grundfarbe, farbig sind nur die Flügelschilder.
Rassemerkmale
Kopf: Länglich, abgerundet, ziemlich hohe Stirn.
Augen: Dunkel, Rand zart und hell.
Schnabel: Mittellang und kräftig, hell; Warzen flach, fein, gut gepudert.
Hals: Lang, bei vollgeblasenem Kropf hinten etwas ausgebogen.Kropf nahezu kugelförmig, an der Brust gut abgesetzt , wodurch die Taille gut zur Geltung kommt.
Brust: Lang und ziemlich schmal; Brustbein nicht oder kaum sichtbar.
Rücken: Etwas hohl zwischen den Schultern, nicht zu breit, gut gedeckt, stark abfallend.
Flügel: Länge dem Körper angepasst, fest anliegend, schmal.Infolgedessen ist ein Teil der Taille sichtbar und auch der obere Teil der Unterschenkel.Schwingen auf dem Schwanz liegend.Schultern hoch angesetzt.
Schwanz: Gut geschlossen getragen, den Boden nicht berührend.
Beine: Unbefiedert, reichlich mittellang, gerade aus dem Körper tretend, nicht zu weit aussen angesetzt, Unterschenkel gut sichtbar, Schenkelgefieder glatt und straff anliegend.
Gefieder: Glatt anliegend, wenig Flaum.
Farbenschläge
Schwarz, Blau ohne Binden, Blaufahl ohne Binden, Braun, Rot, Gelb, Blau mit schwarzen Binden, Blaufahl mit dunklen Binden, Braunfahl, Rotfahl, Gelbfahl, Gehämmert in Blau, Blaufahl, Braunfahl, Rotfahl, Gelbfahl. Gesäumt in Schwarz, Blau, Braun, Rot, Gelb. Mit weissen Binden in Schwarz, Blau, Blaufahl, Braun, Rot, Gelb und Isabell.
Farbe und Zeichnung
Bei weisser Grundfarbe ist das Flügelschild farbig. 7-12 Schwingen sind weiss. Die Intensivfarben sind satt, die zarten Farben rein und gleichmässig. Binden schmal und durchgehend. Die Hämmerung soll so gleichmässig wie möglich sein. Die Säumung in gleichmässiger Breite um die Feder laufend, dabei möglichst helle, reine Schildfarbe. Bei den Roten und Gelben sind die Enden der farbigen Hand-und Armschwingen hell. Einige farbige Federn hinter den Schenkeln sind zu tolerieren. Farbige Körperseiten unter den Flügeln sind nicht zu strafen.
Ringgrösse 8

