Holländisches Zwerghuhn
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Herkunft: Altes Zwerghuhn Nordwesteuropas. 1906 in Holland anerkannt.
Gesamteindruck: Sehr kleines, zartes, doch vitales, lebhaftes Hühnchen. Von vorne gesehen aufgerichtet, im Profil waagerecht wirkend.
Rassemerkmale Hahn: Rumpf: gedrungen; breit, nach hinten schmaler werdend. Hals: knapp mittellang; gut nach hinten gebogen; mit vollem, die Schultern bedeckenden und möglichst nach vorne reichendem Behang. Rücken: ziemlich kurz; breit in der Schultergegend; nach hinten in kurzrunder Hohllinie ansteigend ohne eckigen Übergang. Schultern: breit; vom Halsbehang bedeckt. Flügel: im Verhältnis gross und lang; abwärts gerichtet ohne den Boden zu berühren. Flügelenden abgerundet, sich unter dem Körper nähernd und den Bauch seitlich verdeckend. Sattel: breit; mit langem Behang ohne Absatz in den Schwanz übergehend. Schwanz: ziemlich hoch, jedoch nicht rechtwinklig oder steil getragen; ziemlich gross; voll befiedert; mit schön gebogenen Sicheln und langen, gefächerten Steuerfedern.
Brust: breit; gut gerundet; hoch und stark vorgewölbt getragen. Bauch: knapp entwickelt. Kopf: klein; rund. Gesicht: rot; glatt; nahezu frei von Federchen. Kamm: einfach; klein; fein im Gewebe; möglichst mit 5 regelmässigen Zacken. Fahne leicht aufwärts gerichtet. Kehllappen: mittelgross; gut gerundet; anliegend. Ohrscheiben: ziemlich klein; dünn; flach; rein weiss; länglich rund bis mandelförmig. Augen: gross; orange- bis braunrot. Schnabel: kurz; kräftig; an der Spitze leicht gebogen; farblich in Anlehnung an die jeweilige Lauffarbe. Schenkel: kurz; straff befiedert. Läufe: knapp mittellang; glatt; Farbe schieferblau, je nach Farbenschlag heller oder dunkler getönt, bei den Farbenschlägen Gesperbert und Kennfarbig fleischfarbig bis bläulich weiss. Zehen: feingliedrig; mittellang. Gefieder: reich entwickelt; glatt anliegend. Rassemerkmale Henne: Bis auf die geschlechtlich bedingten Unterschiede dem Hahn entsprechend, jedoch Rückenlinie hohlrund, tiefster Punkt möglichst in der Mitte. Hinterpartie abgerundet. Bauch gut entwickelt. Grobe Fehler Rassemerkmale: Nicht vorgewölbte Brust; abschüssige Haltung; langer, gerader Rücken; sehr schmaler Körper; zu knappe Befiederung im Sattel; geschlossener Schwanz; kurze Besichelung; zu hohe Stellung; stark abweichende Augen- und Lauffarbe; Rot in Ohrscheiben; gelbe Ohrscheiben; zu grosse oder dicke Ohrscheiben; knappe Befiederung.
Farbenschläge Goldhalsig: HAHN: Kopf, Hals- und Sattelbehang leuchtend goldgelb mit schwarzen Schaftstrichen. Rücken, Schultern und Flügeldecken goldrot. Handschwingen schwarz, aussen hellbraun gesäumt. Armschwingen innen schwarz, aussen hellbraun, das Flügeldreieck bildent. Flügelbinden und Schwanz grün glänzend schwarz. Brust, Bauch, Schenkel schwarz. HENNE: Kopf und Hals goldgelb mit schwarzen Schaftstrichen. Mantelgefieder goldbraun mit dichter schwarzer Rieselung und hellbrauner Nervzeichnung. Brust lachsfarbig. Schenkel, Bauch, Schwanz graubraun. Grobe Fehler: Beim HAHN: Strohiger oder zu dunkler Halsbehang; fehlende Schaftstriche; starke Brust-, Schenkel- und Afterzeichnung. Bei der HENNE: Zu helles oder grünlich schimmerndes Mantelgefieder; Flitterbildung; fehlende Nervzeichnung; zu helle Brustfarbe; braune Schaftstriche im HaIsbehang; zusammengeballte Rieselung, besonders in den Armschwingen. Blau-Goldhalsig: HAHN: Kopf goldrot. Hals- und Sattelbehang goldgelb mit blauen Schaftstrichen. Rücken, Schultern und Flügeldecken goldrot. Handschwingen blau, aussen hellbraun gesäumt. Armschwingen innen blau, aussen hellbraun, das Flügeldreieck bildend. Flügelbinden und Schwanz blau. Brust, Bauch und Schenkel blau. HENNE: Kopf und Hals goldgelb mit blauen Schaftstrichen. Mantelgefieder goldbraun mit dichter blauer Rieselung und goldgelber Nervzeichnung. Brust lachsfarbig. Schenkel, Bauch und Schwanz graubraun. Grobe Fehler: Beim HAHN: Fehlende Schaftstriche in den Behängen; starke Brust-, Schenkel- und Afterzeichnung; sehr unsaubere Flügeldecken; Grünglanz in Binden und Sichelfedern; Schilf. Bei der HENNE: Starke Flitterbildung; fehlende Nervzeichnung; stark ungleichmässige Rieselung; braune Schaftstriche im Halsbehang; viel Rost auf den Flügeln; Schilf. Orangehalsig: HAHN: Kopf, Hals- und Sattelbehang zart orangefarbig mit schwarz melierten Schaftstrichen. Rücken, Schultern und Flügeldecken dunkelorangerot. Handschwingen schwarz, außen mit bräunlich gelbem Aussenrand. Armschwingen innen dunkelbraun, aussen blass gelb, das Flügeldreieck bildend. Schwanz und Flügelbinden grün glänzend schwarz. Brust, Bauch und Schenkel schwarz. HENNE: Kopf und Hals zart orangefarbig mit schwärzlich braunen Schaftstrichen. Mantelgefieder hellbraun mit gleichmäßiger schwarzer Rieselung und gelber Nervzeichnung. Brust hell lachsfarbig. Schenkel, Bauch und Schwanz grauschwarz. Grobe Fehler: Beim HAHN: Zu dunkler, goldiger Hals- und Sattelbehang; Streifung in den Behängen; fehlende Schaftstrichzeichnung; viel Braun in den Armschwingen; starke Brust-, Schenkel- und Afterzeichnung. Bei der HENNE: Zu dunkler, goldiger Halsbehang; zu dunkles Mantelgefieder; Flitterbildung; fehlende Nervzeichnung. Silberhalsig: HAHN: Kopf, Hals- und Sattelbehang silberweiss mit schwarzen Schaftstrichen. Rücken, Schultern und Flügeldecken weiss. Handschwingen schwarz, aussen weiss gesäumt. Armschwingen innen schwarz, aussen weiss, das Flügeldreieck bildend. Schwanz und Flügelbinden grün glänzend schwarz. Brust, Bauch, Schenkel schwarz. HENNE: Kopf und Hals weiss mit schwarzen Schaftstrichen. Mantelgefieder grausilber mit schwarzer Rieselung und weisser Nervzeichnung. Brust hell lachsfarbig. Schenkel, Bauch und Schwanz grau. Grobe Fehler: Beim HAHN: Durchstossende Schaftstriche; fehlende Schaftstrichzeichnung; starker, gelber Anflug; Braun auf Schultern und Rücken; starke Brust-, Schenkel und Afterzeichnung. Bei der HENNE: Brauner Anflug am Kopf; zu helles Mantelgefieder; Flitterbildung; fehlende Nervzeichnung; zusammengeballte Rieselung. Blau-Silberhalsig: HAHN: Kopf, Hals- und Sattelbehang silberweiss mit blauen Schaftstrichen. Rücken, Schultern und Flügeldecken silberweiss (leichter gelber Anflug vorerst gestattet). Hand
schwingen blaugrau, aussen weiss gesäumt. Armschwingen innen blaugrau, aussen weiss, das Flügeldreieck bildend. Flügelbinden und Schwanz satt graublau. Brust, Schenkel und Bauch blau. HENNE: Kopf und Halsbehang silberweiss mit blauen Schaftstrichen. Mantelgefieder grausilber mit blauer Rieselung und weißer Nervzeichnung. Brust hell lachsfarbig. Schenkel, Bauch und Schwanz blaugrau. Grobe Fehler: HAHN: Durchstossende oder fehlende Schaftstriche; starker gelber Anflug; Braun auf Rücken oder Decken; Silbersäumung auf Brust, Bauch und Schenkeln; viel Schwarz in Schwanz oder Schwingen. HENNE: Brauner Anflug in Kopf- und Manteigefieder; starke Flitterbildung; fehlende Nervzeichnung, einfarbig blaue Mantelfarbe; viel zu blasse Brustfarbe. Gold-Weizenfarbig: HAHN: Wie Goldhalsig, jedoch die Goldfärbung in Hals- und Sattelbehang und Flügeldecken heller als bei Goldhalsig und ohne Schaftstriche. HENNE: Halsbehang hellbraun mit goldener Säumung; geringe matt schwarze Einlagerungen im unteren Teil gestattet. Mantelgefieder und Flügel weizenfarbig, Brust und Bauch etwas heller. Aussenfahne der Armschwingen (Flügeldreieck) zimtfarbig, Innenfahne braunschwarz. Handschwingen braunschwarz mit zimtfarbigem Aussensaum. Schwanz matt schwarz, weizenfarbig gesäumt; die zwei grossen Schwanzdeckfedern hell zimtfarbig mit schwarzbrauner Mitte. Grobe Fehler: Beim HAHN: Schaftstrichzeichnung im Sattel; starke Brust-, Bauchoder Afterzeichnung; Weiss im Gefieder. Bei der HENNE: Rieselung oder Pfeffer im Mantelgefieder; Weiss im Gefieder. Bei HAHN und HENNE ist angedeutete, schwärzlich braune Halszeichnung milde zu beurteilen. Silber-Weizenfarbig: HAHN: Kopf, Hals- und Sattelbehang strohgelb mit silbriger Säumung und bräunlich schwarzen Schaftstrichen. Flügeldecken und Rücken satt orange. Binden schwarz mit grünlichem bis bläulichem Glanz. Handschwingen schwarz mit weissem Aussenrand. Armschwingen innen schwarz, außen gelblich weiss (Flügeldreieck), dazwischen bräunlicher Überlauf gestattet. Brust, Bauch und Schenkel schwarz. Schwanz schwarz mit grünem Glanz; kleine Nebensicheln mit silbriger Säumung.
HENNE: Kopf semmelfarbig. Halsbehang matt braun mit silbriger Säumung, geringe matt schwarze Einlagerung im unteren Teil gestattet. Rücken und Mantelgefieder hell weizenfarbig. Brust, Bauch und Schenkel in der Weizenfarbe etwas heller und Flügeldreieck etwas dunkler als Rücken und Mantelgefieder. Schwingen weizenfarbig mit schwärzlichen Einlagerungen auf der Innenfahne. Schwanz grauschwarz mit bräunlicher Schattierung. Untergefieder cremefarbig bis hellgrau. Grobe Fehler: Beim HAHN silbrige Säumung auf der Brust; zu starke, schwarze Schaftstrichzeichnung im Halsbehang; Silbersäumung in den Steuerfedern und Hauptsichein; zu helle oder zu bräunliche Farbe auf Rücken und Flügeldecken. Bei der HENNE fehlende Silbersäumung und starke, schwarze Schaftstrichzeichnung im Halsbehang; starke schwärzliche Einlagerungen oder helle Säumung im Mantelgefieder; viel zu helle oder zu rötliche Mantelfarbe. Bei HAHN und HENNE Schilf. Lachsfarbig: HAHN: Kopf cremefarbig. Hals- und Sattelbehang elfenbeinfarbig mit schwärzlich braunen Schaftstrichen. Rücken und Flügeldecken unregelmässig orangerot, wobei die einzelnen Federn verdeckte rotbraune Einlagerungen und einen silbrig-cremefarbigen Schmuckrand zeigen. Binden schwarz mit Grünglanz. Handschwingen schwarz mit schmalem, cremeweißem Aussenrand. Armschwingen innen schwarz, aussen weiss (Flügeldreieck), dazwischen rötlich braune Einlagerungen. Brust, Bauch und Schenkel schwarz. Schwanz schwarz mit Grünglanz, kleine Nebensicheln mit elfenbeinfarbiger Säumung. HENNE: Kopf cremefarbig, Halsbehang cremefarbig, nach unten in elfenbeinfarbig übergehend, mit schwarzbraunen Schaftstrichen im unteren Teil. Mantelgefieder hell lachsfarbig mit elfenbeinfarbiger bis silbriger Säumung und elfenbeinfarbigem Nerv. Angedeutete graue Rieselung auf Rücken und Sattel vorerst gestattet. Oberbrust wie das Mantelgefieder ohne Rieselung, von oben nach unten heller werdend und bis zum Bauch in cremefarbig auslaufend. Schwingen hell lachsfarbig mit schwärzlich braunen Einlagerungen auf der Innenfahne. Schwanz matt schwarz mit oder ohne helllachsfarbigen Einlagerungen in den unteren Federfahnen, die Schwanzdeckfedern möglichst mit hell lachsfarbiger Umrandung. Untergefieder elfenbeinfarbig bis hellgrau.
Grobe Fehler: Beim HAHN weissliche Säumung auf der Brust; elfenbeinfarbige Säumung in den Hauptsicheln; Fehlen der rotbraunen Einlagerung und dem cremefarbigen Schmuckrand auf den Flügeldecken; fehlende oder schwarze Halszeichnung. Bei der HENNE zu helle oder zu dunkle Lachsfarbe; fehlende Säumung; zu starke Rieselung im Mantelgefieder; zu helle Brustfarbe; fehlende oder rein schwarze Halszeichnung. Bei HAHN und HENNE Schilf. Gelb-Schwarzcolumbia: HAHN und HENNE fast übereinstimmend gezeichnet. Kopf rein gelb. Halsbehang mit breiten, tief schwarzen, grün glänzenden Schaftstrichen und gelbem Saum. Die Federn des Oberrückens zeigen schwarze Tropfenzeichnung. Sattel des Hahnes mit angedeuteter, schwarzer Schaftstrichzeichnung. Sattel der Henne immer rein gelb. Schwanz des Hahnes rein schwarz mit grünem Glanz, Nebensicheln gelb gesäumt. Schwanz der Henne schwarz, in den grossen Schwanzdeckfedern gelbe Säumung gestattet, kleine Schwanzdeckfedern gelbgesäumt. Handschwingen schwarz mit gelbem Außensaum. Armschwingen innen schwarz, außen gelb, sodass der zusammengelegte Flügel gelb erscheint. Das übrige Gefieder rein gelb. Flügeldecken des Hahnes in satterem Farbton. Untergefieder grau gestattet. Grobe Fehler: Zu helle, stark fleckige oder stark rötliche Oberfarbe (leicht rötlicher Farbton auf den Flügeldecken des Hahnes gestattet); jegliches Schwarz an nicht dafür vorgesehenen Stellen; stark durchstossende Halszeichnung; bräunliches Flügeldreieck; violetter Glanz im Schwanz des Hahnes; Schilf. Wachtelfarbig: HAHN: Kopf schwarz mit goldbraunem Saum. Halsbehang schwarz, oberer Teil der Behangfedern seitlich hellgoldbraun gesäumt, sodass der untere Teil des Behanges (etwa ein Drittel) glänzend schwarz erscheint. Rücken und Flügeldecken mittelbraun (verdeckt ist, insbesondere im Oberrücken, die Zeichnungsanlage des Hennenmantels zu erkennen). Sattelbehang hellgoldbraun mit schwarzen Schaftstrichen ohne goldbraunen Endsaum. Armschwingen-Innenfahne schwarz. Aussenfahne mittelbraun, das braune Flügeldreieck bildend. Bindenfedern braun mit schwarzer Innenfahne. Handschwingen schwarz. Brust dunkel goldgelb mit fahlem Saum und hellerer Nervzeichnung. Bauch dunkel goldgelb, nach hinten mit Grau durchsetzt. Schenkel dunkel goldgelb. Steuerfedern schwarz. Hauptsicheln grün glänzend schwarz. Nebensicheln glänzend schwarz mit braunem Saum, der zum Sattel hin zunimmt. HENNE: Kopf schwarz mit goldbrauner Säumungo Halsbehang schwarz mit leuchtend hell goldbrauner Säumung, die am Federende schwarz durchbrochen wird sowie goldbraunem Federschaft im oberen Teil der Behangfedern. Im Mantelgefieder jede Feder mit samtglänzendem, schwärzlich braunem Mittelfeld, goldgelber Nervzeichnung und goldbraunem Seitensaum, der zum Sattel hin etwas schmaler und auf den Flügeldecken nach unten hin etwas breiter wird ohne das Mittelfeld zu verdrängen. Handschwingen schwarz. Armschwingen zwei Drittel nach innen schwarz, ein Drittel nach aussen mitteIbraun mit schwarzem Ende, ein braunes Flügeldreieck bildend. Brust goldgelb mit fahlem Saum und etwas helleren Federkielen. Bräunliche Einlagerungen in seitlichen Brustfedern gestattet. Bauch goldgelb, nach hinten grauschwarz durchsetzt. Schenkel goldgelb. Steuerfedern schwarz mit angedeutetem braunem Federrand und bräunlichem Federschaft. Grobe Fehler: Beim HAHN: Zu viel oder zu wenig Schwarz im Halsbehang; russiger Sattelbehang; Schwarz in der Brust. Bei der HENNE: Fehlende Nervzeichnung und fehlender Rückensaum; zu offenes, zeichnungsloses Flügelschild; stark ungleichmässige Mantelfarbe. HAHN und HENNE in den Braun- und Gelbtönen zu dunkel, zu rötlich, zu fahl oder zu hell. Silber-Wachtelfarbig: HAHN und HENNE mit gleichen Zeichnungsmerkmalen wie bei den Wachtelfarbigen, jedoch sind die gelben und braunen Farbtöne durch Silberweiss ersetzt. Leichter gelber Anflug in den Flügeln beim Hahn und leichter Rost in den Flügeln der Hennen sind vorerst milde zu beurteilen. Grobe Fehler: In der Zeichnungsanlage wie bei den Wachtelfarbigen; starker gelber Anflug; braune Einlagerungen. Rotgesattelt: HAHN: Kopf goldrot. Hals in Goldgelb übergehend, jede Feder mit rahmweissen Schaftstrichen. Schultern und Rücken gold- bis blutrot, je satter die Farbe, desto besser. Sattel goldgelb mit rahmweissen Schaftstrichen. Flügelband und Handschwingen rahmweiss.Armschwingen-Außenfahne braun, bei geschlossenem Flügel ein rotbraunes Dreieck bildend, Innenfahne und Spitzen rahmweiss Brust, Bauch, Schenkel und Schwanz rahmweiss. Bei Alttieren leichte Randzeichnung sowie braune Spritzer in Brust und Schenkeln gestattet. HENNE: Kopf- und Halsfedern goldgelb mit rahmweissen Schaftstrichen. Mantelgefieder rahmweiss, möglichst frei von leichter Saumzeichnung. Leichter Rost im unteren Teil der Flügel (Flügelrose) gestattet. Brust lachsfarbig bis lachsbraun. Schenkel, Bauch und Schwanz rahmweiss. Grobe Fehler: Beim HAHN: Unsaubere Flügeldecken; viel Schwarz im Schwanz; nicht satt durchgezeichnetes Flügeldreieck; Streifung in den Behängen. Bei der HENNE: Zeichnung im Mantelgefieder; weissliche Brust; rostige Flügel; roter Schaftstrich; starke Säumung. Weiss: Weiss, rahmfarbiger Anflug gestattet. Grobe Fehler: Beim HAHN: Brauner Schulter- und Rückenanflug. Bei der HENNE: Braune Flügelrose. Schwarz: Schwarz mit Grünglanz. Grobe Fehler: Beim HAHN: Blauglanz; Braun im Halsbehang; Schilf in Schwingen und Schwanz. Bei der HENNE: Blauglanz; Schilf in Schwingen und Schwanz. Blau: Mittleres, gleichmässiges Blaugrau, möglichst ohne Saum, beim Hahn dunkler getöntes Schmuckgefieder. Grobe Fehler: Rost oder zu helle Farbe in den Behängen beim Hahn; stark fleckige Mantelfarbe bei der Henne. Perlgrau: Gleichmässiges, helles Graublau ohne Säumungo Feine dunkelblaue Pfefferung beim Hahn gestattet. Grobe Fehler: Sehr dunkle, bräunliche oder ungleichmäßige Farbe; grobe Pfefferung (Ruß) auf den Decken; starke silbrige Säumung oder starker gelblicher Anflug in den Behängen; raue oder zerschlissene Federstruktur. Gesperbert: Jede Feder in mehrfachem Wechsel von Schwarz mit Lichtblau leicht bogig quer gesperbert. Beim Hahn in gleicher Breite; bei der Henne sind die dunklen Federteile etwas
breiter als die hellen. Die Zeichnung ist nicht scharf abgegrenzt, das Untergefieder nur schwach gezeichnet. Grobe Fehler: Völlig verschwommene Sperberung; gänzliches Fehlen der Zeichnung in den Schwanzfedern; viel Weiss in den Sichelfedern; rote oder braune Tönung im Gefieder. Kennfarbig: HAHN: Brust, Bauch, Handschwingen, Schwanz und Untergefieder grau gesperbert. Halsbehang rötlich gelb und Sattelbehang goldfarbig, beide mit grauen Schaftstrichen und weisser Querstreifung. Rücken und Schultern rot mit angedeuteter Sperberung. Armschwingen-Innenfahne grau, Aussenfahne grau-weißgelb gewellt, geschlossen ein dreifarbiges Flügeldreieck bildend. HENNE: Im Mantelgefieder auf graubrauner Grundfarbe mit schwarzer Rieselung matt schiefergrau gesperbert; etwas Rost und schmale Säumung gestattet. Brust lachsfarbig bis rostrot. Handschwingen und Schwanz dunkel graubraun mit schwarzer Rieselung. Halsbehang goldfarbig mit grauen Schaftstrichen und grauweisser Querstreifung. Grobe Fehler: Beim HAHN: Gelb durchsetzte Brustfarbe; Weiss in Schwingen und Schwanz; nicht durchgefärbtes Flügeldreieck. Bei der HENNE: Fehlen des braunen Farbtones im Mantelgefieder; viel Rost; gelbe Brustfarbe. Schwarz-Weißgescheckt: Grundfarbe grün glänzend schwarz. Die Federenden mit möglichst klar abgegrenzter weisser Spitze. Beim Hahn entspricht die Zeichungsverteilung den geschlechtsbedingten, unterschiedlichen Federformen. Bei der Henne möglichst gleichmässig verteilte Zeichnung. Im Gesamtbild muss die schwarze Grundfarbe überwiegen. Eine Binden- und Treppenzeichnung auf den Flügeln soll bei Jungtieren angedeutet und bei Alttieren vorhanden sein. Bis zwei rein weisse Handschwingen bei Jungtieren gestattet. Mit dem Alter wird die weisse Zeichnung stärker. Grobe Fehler: Fehlender Grünglanz; zu viel Weiss in den Schwingen; fehlende Zeichnung im Hals- und Sattelbehang; zu grobe, zu schwache, stark verschwommene oder saumartige Zeichung; Schilf im Schwanzgefieder; Rost. Gewichte: Hahn 500-550 g, Henne 400-450 g. Bruteier-Mindestgewicht: 28 g. Schalenfarbe der Eier: Weiss. Ringgrössen: Hahn 11, Henne 9. |
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